Im Mittelpunkt des Austauschs mit Marcel Verweinen, Leiter Transformation Deutschland Continental AG und Sebastian Borchers, Chief Technology Officer, standen die Initiativen und Projekte zum Thema Fachkräfteeinwanderung, Qualifizierung und Berufsintegration. Das Ziel: Beschäftigten, darunter auch viele mit einer Zuwanderungsbiografie, durch Qualifizierung und Beschäftigung berufliche Perspektiven aufzuzeigen und neue Zugänge zum Arbeitsmarkt zu eröffnen – wohlgemerkt weit über den Continental-Konzern hinaus. Beschäftigte werden in Veränderungsprozessen begleitet und beim Ausbau ihrer individuellen Beschäftigungsfähigkeit durch passgenaue Programme und Qualifizierungsangebote unterstützt.
travaia setzt auf enge Kooperationen mit anderen Unternehmen, vom Mittelstand bis zum Konzernpartner. Durch das gemeinsame Vorgehen werden Personalbedarfe gebündelt und Qualifizierungsangebote koordiniert, die in einzelnen Unternehmen allein oft nicht möglich wären. Für neue Beschäftigungsperspektiven steht dabei die sogenannte „Arbeitsmarktdrehscheibe“, die einen Übergang von Beschäftigten zwischen verschiedenen Unternehmen und gleichzeitig eine Option der Umqualifizierung ermöglicht. Damit können Fachkräftesicherung und gesellschaftliche Teilhabe erfolgreich miteinander verbunden werden!
Der Landesbeauftragte zeigte sich sehr beeindruckt von der Wirkung der Projekte und Aktivitäten und würdigte ausdrücklich das Engagement und die Arbeit des gesamten travaia und C1TT-Teams. Für den freundlichen Empfang, die offene Vorstellung der Themen und den konstruktiven Austausch dankte Deniz Kurku den Gastgebern. Darüber hinaus verabredeten sich die Gesprächspartner, auf dem Weg zu gemeinsamen Zielen im weiteren Dialog zu bleiben und Netzwerke und Kräfte zu bündeln.